Organisten 2022

Organisten 2022


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Gereon Krahforst

wurde 1973 in Bonn geboren. 1990-2000 studierte er Komposition, Musikwissenschaft, Kirchenmusik, Klavier und Orgel in Köln und Frankfurt am Main (Orgellehrer waren vor dem Studium Markus Karas und John Birley, während des Studiums dann Clemens Ganz und Daniel Roth). Zahlreiche Meisterkurse und private Studien u.a. mit Marie-Claire Alain, Jon Laukvik, Petr Eben, Wolfgang Seifen, Tomasz A. Nowak, Franz Lehrndorfer und vielen anderen ergänzen seine Studien. Nach herausragenden Anstellungen u.a. Minden (Dom) und als Domorganist in Paderborn wanderte er zunächst nach Südspanien aus und amtierte dort als Organist in Marbella. Bis dahin lehrte er gleichzeitig acht Jahre lang eine Orgel-Improvisationsklasse an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover. 2012 – 2014 amtierte er als Cathedral Organist und Associate Director of Music an der Cathedral Basilica of Saint Louis, Missouri; aus familiären Gründen kehrte er Deutschland zurück; 2015 wurde er als Abteiorganist nach Maria Laach berufen; des weiteren ist er u.a. künstlerischer Leiter der Orgelkonzertreihen an der Fasen-Orgel in St. Sebastian in Boppard sowie an der historischen Balthasar-König-Orgel von 1714 in der Klosterkirche St. Leodegar zu Niederehe / Eifel, der ältesten spielbaren Orgel in Rheinland-Pfalz. Seit 2017 arbeitet er als berufenes Mitglied im Komitee für die Internationalen OrgelWochen innerhalb des Kultursommers Rheinland-Pfalz im Ministerium für Kultur, Bildung und Forschung in Mainz; seit 2018 ist er zusätzlich Organist und Custos der Großen Orgel in der Rhein-Mosel-Halle Koblenz und neuer Intendant des Bonner Orgelfests; seit 2019 arbeitet er als Teilzeitkirchenmusiker im Pfarreienverband Plaidt mit, wo u.a. die wertvolle, romantische englische Keates-Orgel von 1896 in Andernach zu seinen Instrumenten zählen.

Besonders als Improvisator konnte er sich weltweit einen Namen machen; daneben zählen zu seinem breit gefächerten Repertoire u.a. sämtliche Orgelwerke von Scheidt, Pachelbel, Muffat, Couperin, Buxtehude, Bach, Mendelssohn, Schumann, Brahms, Franck, Duruflé, zahlreiche Werke von Guilmant, alle 10 Symphonien Widors, alle 6 Orgelsymphonien Viernes, viele Werke von Dupré und Messiaen sowie ein großer Fundus an unbekannten, lohnenswerten Komponisten aller möglichen Länder und Epochen. Immer wieder werden seine abwechslungsreichen Programmgestaltungen und unkonventionellen Registrierungen bewundert, was in lobenden Kommentaren und Empfehlungen von Jean Guillou, Olivier Latry, Thierry Escaich, John Scott und Stephen Tharp gipfelt.

Bereits 1987 gewann er als 14jähriger einen landesweiten Kompositionswettbewerb mit einem Konzert für Klavier und Orchester; zahlreiche weitere, auch internationale Preise, in Komposition, Klavier und Orgel schlossen sich an. Konzerte führten ihn – zunächst sogar zusätzlich auch als Pianist – in viele Kathedralen, Kirchen und Konzertsäle ganz Europas, nach Südkorea und auch vor dem Auswandern mehrmals in die USA. Dort erhielt er besondere Auszeichnungen der AGO für Konzerte Meisterkurse zur Interpretation der Orgelwerke Max Regers sowie für Orgelimprovisation. CD-Aufnahmen sowie Auftritte in Rundfunk und Fernsehen runden sein vielschichtiges musikalisches Wirken ab.

Gereon Krahforst ist zudem Widmungsträger diverser zeitgenössischer Kompositionen, darunter Rami Bar-Niv, Israel – und als Juror bei internationalen Orgelwettbewerben in Erscheinung getreten.

httpss://www.gereonkrahforst.org


Willibald Guggenmos

wurde 1957 in Friedberg/Bayern geboren. Seine erste feste Anstellung als Organist erhielt er bereits im Alter von 10 Jahren. Das Studium absolvierte er an den Hochschulen für Musik in Augsburg (Konzertdiplom Klavier, Konzertdiplom Orgel, Kirchenmusik B, Klavierpädagogik) und München, die er mit drei Diplomen (Konzertfach Orgel, Kirchenmusik A und Meisterklassendiplom in Orgel) abschloss. Von 1984 bis 2001 war er Organist an der St. Martinskirche in Wangen/Allgäu. Im Jahre 1985 spielte er das gesamte Orgelwerk von Johann Sebastian Bach in 11 Konzerten.

Von 2001-2004 war er als Kirchenmusiker und Organist am Dom „Zu unserer lieben Frau“ in München tätig. Seit 2004 ist Willibald Guggenmos Domorganist an der Kathedrale in St. Gallen (Schweiz). Konzerte führen ihn in alle Erdteile.

www.willibald-guggenmos.de


Christiane Michel-Ostertun

ist Professorin für Orgel-Improvisation an den Hochschulen für Kirchenmusik in Herford und Heidelberg. Sie gibt zahlreiche Kurse und Orgelkonzerte, auch mit Improvisation zu Stummfilmen.

Mit dem „Chor für Geistliche Musik Ludwigshafen“ führt sie regelmäßig Oratorien auf und leitet daneben den Kammerchor „Cantabile“.

Christiane Michel-Ostertun setzt sich besonders für die Methodik der Orgelimprovisation ein und veröffentlichte mehrere Lehrbücher und Tutorials zu diesem Thema. Außerdem komponiert sie Werke für Orgel, Chor, Bläser sowie Oratorien mit szenischen Elementen. Ihre Orgelkonzerte für Kinder werden nicht nur in Deutschland regelmäßig aufgeführt.

Christiane Michel-Ostertun studierte in Detmold, Stuttgart und Karlsruhe Orgel, Klavier und Kirchenmusik. Sie schloss mit der staatlichen Musiklehrerprüfung, der A-Prüfung und dem Konzertexamen ab. Sie wohnt in Mannheim, ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.


Jesús Sampedro Márquez

ist Professor für Orgel am „Conservatorio Superior“ in Sevilla, Präsident der Vereinigung „Amigos del Órgano Cavaillé-Coll“ in Sevilla und Direktor des „Ciclo Internacional de Órgano“ in Málaga. In seiner Heimatstadt Sevilla erhielt er den Titel „Profesor de Órgano“, später erlangte er in Málaga den Titel „Profesor Superior de Órgano“ bei Adalberto Martínez Solaesa mit Bestnoten. Weiterhin hat er in Madrid bei Roberto Fresco studiert. Von 1997 bis 1998 ging er nach Barcelona, um am „Consejo Superior de Investigaciones Científicas (CSIC)“ zu studieren. Er belegte Meisterkurse bei Jean Guillou, Felix Friedrich, Harald Vogel, Luigi Tagliavini, Olivier Latry und Jean Louis Florentz. Mit einem Stipendium der „Junta de Andalucía“ beendete er 1999 sein Studium am Nationalen Konservatorium von Saint Maur de Fossés (Paris) bei Eric Lebrun. Er erhielt die „Médaille de Vermeil“ von der Jury mit Daniel Roth (Organist von Saint Sulpice), Andrea Macinanti (Professor für Orgel am Konservatorium Bologna), Jean Boyer (Professor für Orgel am CNSM in Lyon) und Olivier Kaspar (Professor für Komposition am CNSM in Lyon). Seine Konzerttätigkeit führt ihn zu einer Vielzahl besonderer Festivals und Konzertreihen in Polen, Frankreich, Russland, Italien, Deutschland, der Tschechischen Republik, Estland und anderen Ländern. Während seines Aufenthalts in Paris war er dort Organist an der Kathedrale Notre Dame de Créteil. Im Jahr 2004 erhielt er das „Diploma of Advanced Studies“ an der Universität von Granada mit dem Thema „La Modalidad en el Cancionero de Cáceres“. Er hat folgende CDs aufgenommen: „Los Órganos Históricos de Sevilla“ – Sevilla 2004 „Marchas de Semana Santa Vol I“ – París; 2007; „Marchas de Semana Santa Vol II“ – París; 2008. Er war Professor am Konservatorium von Córdoba, an der San Pablo CEU Universität (Sevilla) und an der Universität für Erziehungswissenschaften (Huelva).


Ruben Johannes Sturm

wurde 1979 in Speyer am Rhein geboren.

Er studierte an der Musikhochschule in Frankfurt/Main Kirchenmusik und künstlerisches Orgelspiel. Darüber hinaus besuchte er zahlreiche Meisterkurse und war Preisträger bei verschiedenen Orgelwettbewerben.

Im Jahre 2008 gewann er den 1. Preis beim renommierten Wettbewerb „Orgelimprovisation im Gottesdienst“, der zuvor seit 1993 nicht mehr vergeben worden war und auch seither nicht wieder vergeben wurde. Nach dem A-Examen (mit Auszeichnungen in Orgelliteraturspiel und Liturgischem Orgelspiel/Improvisation) arbeitete er vier Jahre lang als Regionalkantor in der Diözese Mainz.

Im Herbst 2009 erfolgte die Berufung in die Bischofsstadt Rottenburg am Neckar, wo er seit 2010 als Domorganist und Professor für Orgelliteraturspiel und Orgelimprovisation/Liturgisches Orgelspiel an der Hochschule für Kirchenmusik wirkt. Als Prorektor leitete er diese auch im Studienjahr 2013/14 kommissarisch.

Zudem ist er Künstlerischer Leiter der „Internationalen Rottenburger Orgelkonzerte“ und des „Rottenburger Orgelsommers“ sowie Bischöflicher Orgelsachverständiger der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Im Sommersemester 2016 unterrichtete er zusätzlich noch im Rahmen einer Professurvertretung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt..

Er widmet sich einer umfangreichen Aufnahme- und Konzerttätigkeit im In- und Ausland.

Website: www.rubensturm.de


Otto M. Krämer

geboren 1964, verrichtete seit 1974 regelmäßig Orgeldienste an St. Peter, Büderich bei Wesel. 1986 begann er das Studium der Kath. Kirchenmusik an der Folkwanghochschule in Essen, welches er an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf fortsetzte mit den Lehrern Prof. Paul Heuser (Orgel), Prof. Herbert Callhoff (Tonsatz) und Prof. Wolfgang Seifen (Improvisation). 1994 A-Examen.
Otto M. Krämer war Teilnehmer mehrerer Meisterkurse mit dem Schwerpunkt „Orgelimprovisation“, so u.a. „2. Internationale Orgelakademie Altenberg“ bei
Daniel Roth, Gaston Litaize, Peter Planyavsky, Wolfgang Seifen. Von 1991 bis 1993 war er Organist an Herz-Jesu in Mönchengladbach-Bettrath; seit 1993 ist er Kantor an St. Peter und Paul in Straelen am Niederrhein. Neben seinen beruflichen Pflichten ist Krämer auch kompositorisch tätig. 1995 wurde er 2. Preisträger im „Internationalen Wettbewerb für Orgelimprovisation der Stadt Schwäbisch Gmünd“ und Gewinner (2eme Prix) beim „Concours d’Improvisation a l’orgue“ in Montbrison. Seine CD – Einspielungen in St. Ouen Rouen, in Magdeburg, St. Sebastian, in Münster, St. Lamberti sowie in Pforzheim St. Franziskus erreichten Kultstatus.

Otto M. Krämer gestaltet regelmäßig Orgelkonzerte und Kurse mit dem Schwerpunkt „Improvisation“; so spielte er in England, Frankreich, Italien, Belgien, Finnland, Holland, Litauen, Polen, der Schweiz, Dänemark, Schweden, Russland, Kanada und den USA. Seine intuitiv improvisierten, innovativen Stummfilm-Begleitungen gelten schon jetzt als legendär.

Auf seinen USA-Touren spielte er bei Konzerten und Meisterklassen in New York, San Francisco, Washington, St. Louis, Birmingham, Louisville, Chicago, Berkeley, Portland, Pasadena, Tuscon, Hollywood, Princeton und Los Angeles.
Im Frühjahr 2006 unterrichtete er als Gastprofessor für Improvisation am
Westminster Choir College Princeton, N.J.; im Juli 2016 unterrichtete er zum wiederholten Mal beim London Organ Improvisation Course (LOIC).

Seit 2013 unterrichtet Otto M. Krämer Liturgisches Orgelspiel/Improvisation an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.


Matthias Mück

wurde 1967 in Mainz geboren und erlernte schon als 6-jähriger das Klavierspiel. Bei der Mainzer Kinder- und Jugendkantorei St. Alban begann er als Knabensopran und wurde 15 Jahre lang durch diesen Chor kirchenmusikalisch geprägt. Weiteren Klavierunterricht erhielt er am Mainzer Peter-Cornelius-Konservatorium, sowie bei Konzertpianist Wilhelm Ohmen in Mainz. Von 1982 bis 1985 studierte er kath. Kirchenmusik am Bischöflichen Institut für Kirchenmusik in Mainz (C-Examen).

Bereits 1983 hatte er seine erste Organistenstelle an der kath. Pfarrkirche St. Bonifaz in Mainz, wo er 1990 auch den Kirchenchor übernahm.

Von 1990 bis 1998 studierte er kath. Kirchenmusik. Zunächst am Fachbereich

Musikerziehung der Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz . Orgelunterricht bei Prof. Peter-A. Stadtmüller, Improvisation bei Hans-Jürgen Kaiser (B-Examen, 1994). Von Oktober 1994 im Aufbaustudiengang Kirchenmusik A an der Staatlichen Hochschule für

Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main in der Orgelklasse von Prof. Dr.

Reinhardt Menger und Prof.Martin Lücker, wo er 1998 sein A-Examen abgelegt hat. Von März 1997 bis Januar 2000 war er Organist an St. Johannes, Apostel, Frankfurt am Main-Unterliederbach wo er eine neue Konzertreihe an St. Johannes ins Leben rief. 1997 übernahm Mück die musikalische Leitung des kath. Kirchenchores St. Martinus in Hattersheim am Main.

Von März 1997 bis Januar 2000 war er als zweiter Chorleiter und Korrepetitor im Chor der Stadt Wiesbaden tätig gewesen. Seit dem Sommersemester 1999 studierte Mück wieder im Aufbaustudiengang Konzertexamen Orgelimprovisation am Fachbereich Musik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in der Klasse von Prof. Hans-Jürgen Kaiser (Domorganist in Fulda).

Im Dezember 2001 hat er erfolgreich sein Konzertexamen in Orgelimprovisation an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz abgelegt.

Sein besonderes Interesse gilt der Orgelimprovisation und der „alten Musik“. Er war bereits zweimal aktiver Teilnehmer der internationalen Altenberger Orgelakademie für Orgelimprovisation des Kultusministeriums Nordrhein-Westfalens, wo er seine Kenntnisse in der Improvisation bei bekannten Internationalen Organisten vertiefen konnte.

Zum Februar 2000 wurde Matthias Mück als Kathedralmusiker und verantwortlicher Kirchenmusiker (Kantor und Organist) an die Kathedrale St. Sebastian Magdeburg berufen.

Er spielt regelmäßig Orgelkonzerte im In- und Ausland und ist gefragter Begleiter (Continuo) für Oratorien-Konzerte. Als Dozent für die Fächer Chorleitung, Musikgeschichte und Orgel wirkt er bei der Ausbildung nebenamtlicher Kirchenmusiker (C-Kurs) im Bistum Magdeburg mit. Er war Diözesanbeauftrager der Unterkommission für das neue Gotteslob. Seit 2001 ist er Lehrbeauftragter für das Fach Orgel am Konservatorium Georg-Philipp Telemann in Magdeburg.

Als amtlicher Orgelsachverständiger des Bistums Magdeburg ist er Anfang 2007 tätig.


Peter Van de Velde

(*1972) begann seine Orgelstudien als Autodidakt im Alter von neun Jahren in Doel (Ostflandern). Studierte Orgel an der Akademie der Schönen Künste in Antwerpen und am Königlichen Konservatorium Antwerpen. Nachdem er verschiedene erste Preise gewonnen hatte und in verschiedenen Endausscheidungen war, beendete er sein Studium 1996 mit dem Meisterdiplom für Orgel als letzter Schüler von Stanislas Deriemaeker. Ergänzend besuchte er verschiedene Meisterkursen für Orgel, Improvisation und Spieltechnik; u.a. bei Louis Thiry, Hans van Nieuwkoop, Naji Hakim und Wayne Marshall.

Seit Anfang 2002 spielt Peter Van de Velde in seiner Eigenschaft als Titularorganist der Liebfrauenkathedrale von Antwerpen sowohl auf einer romantischen Schyven-Orgel (1891) als auch auf einer klassischen Metzler-Orgel (1993). Er ist Ausserdem Organist an St.Michael in Antwerpen und Organisator sowie künstlerischer Berater der Konzerte der Antwerpener Kathedrale und verschiedene Konzertzyklen im Umgebung.

Neben seinen internationalen Konzertreisen durch ganz Europa, Japan, Canada, den USA, Ägypten und Russland ist er ein gefragter Begleiter und spielt auch regelmässig mit verschiedenen Orchestern grosse Orgelkonzerte (Poulenc, Jongen, Bach, Händel, Callaerts) und arbeitete mit zahlreiche Dirigenten wie Philippe Herreweghe, Edo De Waart, Peter Biloen, Muhai Tang, Yuri Simonov… Er hat auch ein Duo mit geigerin Nadja Nevolovitsch, 1ste Violine/Stimmführer der Brussels Philharmonic.

Peter Van de Velde verfügt ein sehr breites Repertoire vom Frühbarock bis zu zeitgenössisschen Komponisten und ist spezialisiert auf Musik des 19. Und 20. Jahrhunderts seiner Heimat mit Komponisten wie Edgar Tinel, Joseph Jongen, Paul de Maleingreau, Flor Peeters, Joseph Callaerts und Guy Weitz.

Er hat auch schon verschiedene Aufnahmen beim Deutschen Label “Aeolus” und Live-Aufnahmen für Bayerische Rundfunk und Vatican Radio.